Alles anders oder was?

Täglich neue Botschaften vom ständigen Wandel: vom Wandel des Klimas, der Arbeit und Lebensumstände, der politischen Rahmenbedingungen durch kriegerische Auseinandersetzungen, durch Künstliche Intelligenz, die Zunahme von rechtsradikalen Tendenzen. Nur zum Verzweifeln? Oder gibt es auch Entwick-lungen, die Hoffnung machen?

Nach einer erfolgreichen ersten Ausstellung im letzten Jahr haben sich diesmal 55 Künstlerinnen und Künstler aus Sendling zu einer abwechslungsreichen Gemeinschaftsausstellung der Sendlinger Kunstszene zusammengefunden zu einem von inneren und äu-Beren Widersprüchen geprägten Thema. Leben und Gestalten in herausfordernden Zeiten: „Alles anders, oder was?”

Die Ausstellung findet vom 4. bis 30. Juli 2024 in der Sendlinger Kulturschmiede statt und ist täglich von 16 bis 18 Uhr

sowie bei Veranstaltungen geöffnet.

Vernissage: Do, 4. Juli um 19 Uhr (Musik: Michaela Dietl)

Finissage: Di, 30. Juli um 19 Uhr (Musik: Axel & his friends)

Das zusätzliche Programm während der Ausstellung mit Künstler*-innenführungen, Kinderangebot, Lesungen, Filmen und Musik finden Sie auf der Homepage der Kulturschmiede unter:

Sendlinger Bilderfries


KUNST IM DIALOG II

mit dem Sendlinger Künstler Ekkeland Götze

Kunst im Dialog II: Ekkeland Götze und Rupprecht Geiger
In der aktuellen Präsentation im Archiv Geiger ist die von Götze 2001 realisierte Collagen-Werkgruppe Geigers “Die neue Edition” ausgestellt, sowie ein von Götze gedruckter Handdruck auf Leinen aus der Edition „Geist und Materie 2“, 2003/2004. Für die Sommerausstellung “KUNST IM DIALOG II” wählte Götze Erdbilder aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt aus und setzte diese mineralische Materie in Kontrast zu den Werken Geigers aus der letzten Schaffensphase. Es sind zum einen Gemälde aus der Werkgruppe „Geist und Materie“, bei denen kraftvolle Farbmodulationen auf unbehandelte, graue Leinwand aufeinandertreffen, zum anderen werden noch nie gezeigte Collagen und Assemblagen von Farbfeldern und Fundstücken, wie Holz oder Metall, ausgestellt. In diesem Zusammentreffen von Geist (Farbe) und Materie (Erde) steigern sich die beiden Künstler in ihren Werken gegenseitig, sodass dieses Duett schlussendlich als Schauspiel bezeichnet werden kann.

Götze schafft seit Ende der 1980er Jahre Erdbilder. Im Rahmen von aufwendig konzipierten Projekten sammelt er Erde auf der ganzen Welt und bringt diese mittels eines standardisierten Druckverfahrens in ihrer einzigartigen Struktur zu Papier bzw. Leinwand. Die Erdbilder Götzes sind nicht nur in ihrer Struktur sehr verschieden, sondern entfalten je nach Projekt eine ganz besondere Farbpalette. Als Götze – auch Siebdrucker – die Drucke von Rupprecht Geiger zum ersten Mal Anfang der 1990er Jahre sah, fehlten ihm in diesen die Leuchtkraft und die Farbintensität, die das Gesamtwerk Geigers kennzeichnen. Somit schlug er dem Meister der Farbe Rot vor, seine Serigrafien mit den Tagesleuchtfarbpigmenten zu drucken, mit denen Geiger seine Gemälde malte. Dieses Experiment setzten dann die beiden bis zum Tod Geigers im Jahre 2009 fort.

Besichtigung

Ausstellungsdauer: 08.06.-08.09.2024
montags 10:00 bis 14:00 Uhr und dienstags 17:00 bis 20:00 Uhr

ARCHIV GEIGER
Muttenthalerstr. 26
81477 München

U-Bahn U3
Richtung Fürstenried West
bis Haltestelle Obersendling, weitere Infos zur Anfahrt

Begleitprogramm

ApéROT: Dienstag, 18. Juni 2024 um 18:30 Uhr: Künstlergespräch mit Ekkeland Götze (nur mit Anmeldung)

ApéROT: Dienstag, 16. Juli 2024 um 18:30 Uhr: Kurzvortrag von Franziska Straubinger zum Thema “Geiger / Götze. Geist und Materie” (nur mit Anmeldung)


Kunst im Schaukasten – No. 5 / 2024

Arbeiten der Kunst-in-Sendling-Künstlerin Edith Steiner



Im Juni 2024 zeigt Edith Steiner Arbeiten Tuschezeichnungen in Ink-Wash-Technik auf ehemaligen Leitz-Ordner-Trennblättern. Deren besonderer Farbton und Papierhaptik hat es mir angetan… Auch so kann Recycling aussehen 🙂

Hans-Sachs-Str. 13 c/o Hutladen Eisenblätter & Triska
– frei zugänglich –


FREIE SEQUENZEN – MALEREI

Mit der Sendlinger Künstlerin Birgit Günther


Galerie-Passage

Aktuell sind Arbeiten von Wilfried Petzi (Fotograf) und Christophe Schneider (Fotograf) zu sehen.
Thematisiert werden u.a. auch das „Sendlinger Loch“, eine Baugrube ohne Aussicht auf Lösung.

Die Galerie Passage existiert seit 2020. Nach dem Lockdown wurde von den Grünen eine Initiative ausgerufen , Künstler in Sendling zu unterstützen, die öffentliche Räume ‚bespielen‘ können… 

Die Galerie Passage ist von der Renovierung des Durchgangs (2024) betroffen und wird nicht dann mehr da sein. 

Adresse: Implerstr. 67A, bei Kaffeerösterei Pacandé, dann im Hof rechter Durchgang. Geöffnet 24/7, barrierefrei.
Kontakt 0177.7632100 Christophe Schneider, Instagram: galerie.passage.munich


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