Station: 02

Stemmerhof GmbH & Co. Objekt KG Plinganserstraße, 6 links neben dem ÖEINS im großen Stadl 81369 München
barrierefrei: ja

Kontakt:

Telefon: 0151/12069037
Handy: 0151/12069037
EMail: business@j-gratias.de
Webseite: www.atelier-gratias.de



Judith Gratias, geboren in Hamburg und wohnhaft in München, wagt seit über 20 Jahren den Spagat zwischen ihrem Berufsfeld in der Medienbranche und ihrem künstlerischen Schaffen. Sie schöpft ihre Inspirationen aber genau aus diesem Umfeld und hat einen Weg gefunden, die intensive Auseinandersetzung mit dem, was sie bewegt, in Kunst umzuformen. In ihren neuen Arbeiten bezieht Judith Gratias das rahmende Glas mit in die Bildkomposition ein: sie entwickelt Objektkästen, in denen auf Papier oder Leinwand gemalte Bilder im Wechselspiel mit der davorgesetzten, mit gebrannten Glasmalerfarben bearbeiteten Scheibe stehen. Damit geht sie auf ihre Wurzeln im Kunsthandwerk der Glasregion Bayerischer Wald zurück. „Glas ist ein ganz großes und traditionsreiches Thema in der Region Bayern, wo Judith Gratias auch aufgewachsen ist. Die Glasgravur im speziellen ist eine Kunst, die Fingerspitzengefühl, Formsicherheit und eine intensive Nähe und Verständnis des Materials erfordert. Dies sind Eigenschaften, die Judith Gratias in ihrer Kunst auch heute noch begleiten und einen Teil der Eindringlichkeit ihrer Arbeiten ausmachen“, beschreibt die Kunsthistorikerin Dr. Eva Heisse das Schaffen der Künstlerin. Erste Erfolge feierte Judith Gratias bereits im Jahr 1999, als das Bayern Journal ein Künstlerportrait über sie ausstrahlte. Seit 2011 stellt sie regelmäßig bei „Kunst in Sendling“ aus. Weitere Stationen waren die Obacht! 2013 in München und eine eigene Ausstellung in der Sendlinger Kulturschmiede (gefördert vom Kulturreferat München) im März 2018. Inspiration und Weiterbildung vermitteln ihr Aufenthalte in den Akademien Kolbermoor und Bad Reichenhall, wo sie Intensivkurse bei Matthias Kroth, Ingrid Floss und Franz Hitzler besucht hat. Judith Gratias ist vertreten bei INTERNATIONALE KUNST HEUTE 2018: www.internationalekunstheute.com.

Seit 2016 präsentiert die Künstlerin ausschließlich Werke aus ihrer abstrakt expressionistischen Phase. Das Spiel mit den Farben, als alleiniges Ausdrucksmittel für die innersten Empfindungen der Seele, ist dabei immer wiederkehrendes Thema. Die neueren Werke sind das Ergebnis eines ungeheuren Befreiungsschlages, persönlich als auch künstlerisch. „Als Expressionist verarbeite ich mein Erleben, meine Erfahrungen, meine Gefühle, trage mein Innerstes nach außen“ beschreibt sie ihr Arbeiten. „Im Dialog mit meinen Farben tauche ich dabei körperlich, haptisch – ich male mit den Händen und aus der Bewegung heraus – in die Farben ein, experimentiere mit Material und Konsistenz der Farben und erzeuge dabei auch plastische, dreidimensionale Werke, jedes Mal in der Hoffnung in den gewünschten Flow zu geraten, den erhofften Moment, in welchem ich mich selbst als Instrument fühlen darf“.